DR. FRANZ ESELBÖCK


war Bürgermeister in den Jahren 1934 und 1935. Er war der Spitzenexponent der Christlichsozialen Partei. Mit der "Maiverfassung 1934" wurde das autoritäre Regime des "Ständestaates" installiert und an die Stelle von Wahlen trat das Ernennungsrecht. Die Gemeindevertretung wurde nun "Gemeindetag" genannt.

Im Dezember 1934 wurde der Gemeindetag nach der neuen Bestimmung konstituiert. Bürgermeister wurde nach der politischen Säuberung der bisherige Gemeindeverwalter Dr. Franz Eselböck. Das Amt des Vizebürgermeisters entfiel auf Hofrat Vinzenz Goller, der dann 1936 selbst Bürgermeister werden sollte.




Den Nachruf in der damaligen Neuen Klosterneuburger Zeitung lesen Sie hier






Quellen:
Klosterneuburg Geschichte und Kultur, Band 1 - Die Stadt
Gemälde: Stadtmuseum Klosterneuburg ©
Foto: Stadtarchiv Klosterneuburg, Fotosammlung
Gestaltung: Dipl.-Ing. Heinz Köfinger