LEOPOLD MARK



Leopold Mark, geb. 1765 in Klosterneuburg, gest. 1816 ebenda, war Bürger und Kaufmann in Klosterneuburg und wurde 1799 Ratsherr. In den Jahren von 1808 bis 1814 hatte er das Bürgermeisteramt inne.

Zusammen mit Stiftsdechant Augustin Hermann und dessen Sprachkenntnissen verhinderte er 1809 während der zweiten Besetzung Klosterneuburgs durch Napoleons Armee in geschickten Verhandlungen die Plünderung und das Niederbrennen von Stift und Stadt, nachdem ein unbedachter Schuss aus einem Fenster einen französischen Sergeanten getötet hatte. Mark soll sich dabei den Franzosen als Geisel angeboten haben, bis die Forderungen der Invasoren abgegolten waren.






Quellen:
Klosterneuburg Geschichte und Kultur, Band 1 - Die Stadt
Floridus Röhrig, Klosterneuburg
Historienpfad Ober Stadt
Bild: Stadtmuseum Klosterneuburg, Gemäldesammlung ©
Gestaltung: Dipl.-Ing. Heinz Köfinger